#coronahelp

Hier sammeln wir Hilfsmaßnahmen vom Bund, des Landes Hamburg oder anderer Institutionen während der Coronakrise.

Eine Hilfsmaßnahme wurde nicht aufgeführt? Ihr habt anderweitige Fragen an uns? Aufgrund der Vielzahl von
Hilfsmaßnahmen und deren ständige Anpassung an die aktuelle Lage haben wir einen gesammelten Slack-Channel #Coronahelp
erstellt. Gerne können dort aktuelle Hilfestellungen gepostet und mit anderen Startups diskutiert werden.
Wiederkehrende Fragen aus dem Slack-Channel werden zusammengetragen und in einer FAQ-Liste aufgearbeitet.

Kommunikation mit den Gründungsberater*innen während der Coronakrise:
Alle Gründungsberater*innen sind wie gewohnt für Euch via Telefon, Slack, Mail erreichbar. Zusätzlich verfügen
die Gründungsberater*innen über einen Zoom-Account. Face-to-Face Kommunikation ist dadurch weiterhin möglich.
Die Zoom ID könnt Ihr einfach erfragen. Alternativ habt Ihr die Möglichkeit, bei Slack durch die Eingabe /Zoom
einen Videocall mit den Gründungsberater*innen durchzuführen.

Stand: 13.07.2020

Hilfsmaßnahmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Corona-Soforthilfe (Antragstellung nicht mehr möglich)

Was beinhaltet die Hilfe:

Finanzielle Soforthilfe (steuerbare Zuschüsse) für Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten.

  • Bis 9.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • Bis 15.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • Sofern der Vermieter die Miete um mindestens 20 % reduziert, kann der ggf. nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für
    zwei weitere Monate eingesetzt werden.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge der Coronakrise. Unternehmen darf vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein. Schadenseintritt nach dem 11.3.2020.

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Möglichst elektronisch, Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass bedingt durch die Coronakrise sind zu versichern.

Hotline und Kontakt

Tel.: 030 18615 1515
Mo – Fr 9:00 bis 17:00 Uhr

Quelle: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/E/eckpunkte-corona-soforthilfe.pdf?__blob=publicationFile&v=4

EXIST-Projekte

Was beinhaltet die Hilfe:

Gründungsteams, die aktuell EXIST-Gründerstipendium oder EXIST-Forschungstransfer (Phase I) erhalten und sich am Ende ihrer Förderung befinden, soll in durch die Corona-Pandemie verursachten Notlagen unbürokratisch geholfen werden. Demnach kann mit einem formlosen Antrag der Hochschule die Laufzeit ausgabenneutral um drei Monate verlängert werden. In Einzelfällen können auch die Stipendien um drei Monate verlängert und damit das Projekt insgesamt aufgestockt werden.

Gegründete Start-ups, die mit der Phase II von EXIST-Forschungstransfer gefördert werden und in einer existenziellen Notlage sind, werden gebeten sich beim Projektträger Jülich zu melden, um hier individuelle Schritte zu besprechen.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Aktuell kommen für einen solchen Antrag alle Projekte in
Frage, die zum 30.06. und 31.07.2020 enden würden.

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Bitte wendet Euch an Eure zuständigen Gründungsberater*innen.

Hotline und Kontakt

Tel.: 030 20199 411

Quelle: https://www.exist.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Unterstuetzung-EXIST-Start-ups.html;jsessionid=CBBBDC01C6D0A4CE17BE5E8CC9049798

NEU: Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Was beinhaltet die Hilfe:

Die Überbrückungshilfe bietet finanzielle Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbständige sowie gemeinnützige Organisationen. Sie hilft, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Die Förderung ist ein gemeinsames Angebot von Bund und Ländern.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

  • Antragsstellung ist ab dem 13.07.2020 und bis spätestens zum 31.08.2020 möglich
  • Maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate
  • Antragstellung ist nur durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer möglich

Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, soweit sie in den letzten beiden Geschäftsjahren vor dem 1. Januar 2020 nicht mindestens zwei der folgenden Kriterien überschritten haben

a) 43 Mio. Euro Bilanzsumme
b) 50 Mio. Euro Umsatzerlöse
c) 249 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

und soweit sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.

Unternehmen mit mindestens 750 Millionen Euro Jahresumsatz sind nicht antragsberechtigt.

Soloselbstständige und selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sind ebenfalls antragsberechtigt.

Eine Einstellung der Geschäftstätigkeit vollständig oder zu wesentlichen Teilen in Folge der Corona-Krise wird angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60% gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist. Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind statt April und Mai 2019 die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen.

Der Antragsteller darf sich am 31. Dezember 2019 gemäß EU-Definition nicht in Schwierigkeiten befunden haben.
Antragsberechtigt sind auch gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, unabhängig von ihrer Rechtsform, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind (z.B. Jugendbildungsstätten, überbetriebliche Berufsbildungsstätten, Familienferienstätten). Bei diesen Unternehmen und Organisationen wird statt auf die Umsätze auf die Einnahmen (einschließlich Spenden und Mitgliedsbeiträge) abgestellt.

Öffentliche Unternehmen sind von der Förderung ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Bildungseinrichtungen der Selbstverwaltung der Wirtschaft in der Rechtsform von Körperschaften des öffentlichen Rechts (Bildungseinrichtungen der Kammern, Kreishandwerkerschaften oder Innungen).

Die Zuschüsse sind zurückzuzahlen, sollte das Unternehmen nicht bis August 2020 fortgeführt werden. Eine Auszahlung der Zuschüsse an Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb eingestellt oder die Insolvenz angemeldet haben, ist ausgeschlossen.

Was gefördert wird und wie die Förderkonditionen sind, findet Ihr noch einmal hier:
https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/corona-ueberbrueckungshilfe

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Anträge können nicht durch die Unternehmen selbst, sondern nur durch deren Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer gestellt werden.

Quelle: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/corona-ueberbrueckungshilfe


https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

Hilfsmaßnahmen der Hansestadt Hamburg

Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) (Antragstellung nicht mehr möglich)

Was beinhaltet die Hilfe:

Unbürokratische Zuschüsse für kleine und mittlere Betriebe und Freiberufler aus Hamburg, die von den städtischen Corona-Allgemeinverfügungen betroffen sind und unmittelbar in existenzgefährdende Liquiditätsengpässe geraten sind. Der HCS Zuschuss ist nicht rückzahlbar.

Die Zuschüsse werden zur Überwindung eines existenzbedrohlichen Liquiditätsengpass gewährt, der durch die
Corona-Krise nach dem 11. März 2020 entstanden ist, weil:

  • mehr als die Hälfte der Aufträge aus der Zeit vor dem 11. März durch die Krise weggefallen sind und/oder
  • ein Umsatz- bzw. Honorarrückgang im laufenden und/oder zurückliegenden Monat von mindestens 50 Prozent
    verglichen mit dem Umsatz der gleichen Monate im Vorjahr (bei Neugründungen im Vergleich zu den Vormonat)
    vorliegt und/oder
  • die Umsatzerzielungsmöglichkeiten durch die Corona-Allgemeinverfügungen massiv eingeschränkt wurden.

Die Förderung dient zur Deckung des aufgetretenen Liquiditätsengpass für drei aufeinander folgende Monate. Sie wird
dabei auf Basis des fortlaufenden betrieblichen Sach- und Finanzaufwands des Antragsstellers, insbesondere für
gewerbliche Mieten, Pachten und Leasingaufwendungen berechnet.

Die maximale Höhe der Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Mitarbeiter in Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Die
konkrete Höhe der Finanzhilfe bemisst sich nach dem Betrag des durch die Corona-Krise verursachten
Liquiditätsengpasses in einem Zeitraum von drei Monaten*.

Maximale Förderbeträge Bund Land Summe
Solo-Selbstständige 9.000 2.500* 11.500
mehr als 1 bis 5 Mitarbeiter 9.000 5.000 14.000
mehr als 5 bis 10 Mitarbeiter 15.000 5.000 20.000
mehr als 10 bis 50 Mitarbeiter 0 25.000 25.000
mehr als 50 bis 250 Mitarbeiter 0 30.000 30.000

*Solo-Selbstständige erhalten neben der Förderung zur Deckung des Liquiditätsengpass aus Mitteln des Bundes eine
zusätzliche pauschale Förderung in Höhe von 2.500 € zur Kompensation von Umsatz- und Honorarausfällen aus
Landesmitteln.

Zur Förderrichtlinie: https://www.ifbhh.de/api/services/document/2147

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen und Unternehmen der Landwirtschaft mit bis zu 250
Beschäftigten (Vollzeitäquivalent), Solo-Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe sowie Künstler und
Kulturschaffende, die im Haupterwerb

  • wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen tätig sind, oder als Freiberufler oder Selbständige
    tätig sind,
  • ihre Tätigkeit von einem Unternehmenssitz oder einer bestehenden Betriebsstätte in Hamburg aus ausführen,
  • bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind und
  • ihre Waren oder Dienstleistungen bereits vor dem 11. März 2020 am Markt angeboten haben (Im Folgenden:
    „Antragsberechtigter“).

Die Soforthilfe gilt für Antragsteller, die zum Stichtag 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten waren
gemäß Art.2 Nr.18 AGVO, aber danach in Folge der Corona-Krise Schwierigkeiten geraten sind.

Gemeinnützige oder Non-Profit-Organisationen sind ebenfalls antragsberechtigt.

Nicht antragsberechtigt sind: Öffentliche Unternehmen und Unternehmen/Selbständige,  die zum Stichtag 31. Dezember 2019 in Schwierigkeiten waren gemäß Art.2 Nr.18 AGVO.

Weitere Informationen für die Antragstellung die benötigt werden, finden Sie hier: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/hcs

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Bitte beachten Sie: Das Antragsverfahren läuft voll elektronisch. Eine Entgegennahme von Anträgen auf dem Post- oder
Mailweg bzw. persönlich ist nicht möglich.

Online Antrag: http://www.ifbhh-hcs.de/

FAQ für die Antragstellung:
https://www.ifbhh.de/api/services/document/2157

Hotline und Kontakt

E-Mail: Callcenteranfragen@ifbhh.de

E-Mail für Bearbeitungsstand: HCS.Bearbeitungsstand@ifbhh.de

Tel.: 040 42828 1500

Quelle: https://www.ifbhh.de/magazin/news/coronavirus-hilfen-fuer-unternehmen

Hamburger Corona Soforthilfe– Modul innovative Startups (HCS InnoStartup) (Antragstellung nicht mehr möglich)

Was beinhaltet die Hilfe:

Die Freie und Hansestadt Hamburg bietet im Rahmen des „Hamburger Schutzschirms für Corona-geschädigte Unternehmen und Institutionen“ einen zusätzlichen, bedingt-rückzahlbaren Zuschuss für innovative, wachstumsorientierte Startups aus Hamburg an, die infolge der Corona-Krise seit dem 11.03.2020 in eine existenzgefährdende Wirtschaftslage geraten sind.

Die Zuschüsse werden zur Überwindung der coronabedingten existenzbedrohenden Wirtschaftslage gewährt und können für zukünftige Produkt- und Unternehmensentwicklung, Markteinführung und Wachstum genutzt werden.

Die Höhe der Förderung ist gestaffelt nach der Zahl der Mitarbeiter in Vollzeitäquivalenten (VZÄ).

Anzahl Mitarbeiter (VZÄ) Pauschale Förderung
1 bis 2 Mitarbeiter 12.500
mehr als 2 bis 5 Mitarbeiter 25.000
mehr als 5 bis 10 Mitarbeiter 50.000
mehr als 10 bis 50 Mitarbeiter 100.000

Geschäftsführende Gesellschafter zählen zu den Mitarbeitern. Teilzeitkräfte sind in Vollzeitkräfte umzurechnen.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Antragsberechtigt bei der Hamburger Corona Soforthilfe – Modul für innovative Startups (HCS InnoStartup) sind innovative, wachstumsorientierte Startups, die die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • die Tätigkeit wird von einem Unternehmenssitz oder einer bestehenden wesentlichen Betriebsstätte in Hamburg aus ausgeführt
  • maximal 50 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent zum Stichtag 11.03.2020)
  • Rechtsform einer Kapitalgesellschaft
  • am 15.04.2020 maximal 8 Jahre alt (es gilt das Datum des Eintrags im Handelsregister)
  • nicht im Mehrheitsbesitz (über 50% der Anteile oder der Stimmrechte) eines anderen Unternehmens (ausgenommen sind Investmentvehikel, die jeweils zu 100 % im Besitz eines mittelbaren Anteilseigners/Gründers sind)
  • hat bereits eine Förderung nach dem Programm „Hamburger Corona Soforthilfe“ (HCS) erhalten.
  • Geschäftsmodell basiert auf einer vom Unternehmen getätigten innovativen Eigenentwicklung
  • eine der nachfolgenden Bedingungen:
    1. hat vor dem 15.04.2020 Beteiligungskapital in Form offener Beteiligungen oder Wandeldarlehen, die eine Wandlung in eine offene Beteiligung explizit vorsehen, in Höhe von mindestens 10.000 Euro extern eingeworben oder
    2. hat vor dem 15.04.2020 mindestens eine staatliche Förderung für innovative Startups in Höhe von mindestens 10.000 Euro erhalten (z. B. EXIST, InnoFounder, InnoRampUp, Innovationsstarter Fonds Hamburg und High-Tech Gründerfonds)

Nicht antragsberechtigt sind Unternehmen, die sich am 31.12.2019 bereits in Schwierigkeiten befanden gemäß Art. 2 Nr. 18 AGVO. Öffentliche Unternehmen sind ebenfalls von der Förderung ausgeschlossen.

Zu dem Punkt “hat bereits eine Förderung nach dem Programm „Hamburger Corona Soforthilfe“ (HCS) erhalten”:
Die “klassische” Hamburger Corona Soforthilfe ist startuptauglicher geworden. Also einfach erneut prüfen, ob die Kriterien auf das eigene Startup zutreffen. Infos folgen.

Welche Besonderheiten hat die Förderungen zusätzlich?

Die Fördermittel sind zurückzuzahlen, wenn der Zuwendungsempfänger innerhalb von 10 Jahren nach Gewährung der Förderung seinen Status als kleines und mittleres Unternehmen (KMU) infolge des Erwerbs von 25 % oder mehr der Geschäftsanteile oder der Stimmrechte durch ein Nicht-KMU verliert oder ein Exit (siehe Förderrichtlinie für detailliertere Definition) erfolgt. In diesen Fällen sind die Fördermittel in einer Summe zurückzuzahlen, zzgl. einer jährlichen Verzinsung mit fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz rückwirkend ab dem Tag der Gewährung der Förderung.

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

  1. Antragsformular: https://www.ifbhh.de/api/services/document/2233
    Die weiteren einzureichenden Unterlagen ergeben sich aus dem Antragsformular.
  2. Anträge auf Förderung sind digital als unterschriebene PDF-Datei per E-Mail an folgende Adresse zu senden: corona@innovationsstarter.com.
  3. Die IFB Innovationsstarter GmbH prüft die Anträge und leitet diese an die IFB Hamburg zur weiteren Prüfung und Bewilligung weiter.
  4. Die IFB Hamburg prüft den Antrag und stellt die Förderwürdigkeit und die Förderhöhe fest.

Hotline und Kontakt

Aufgrund des Corona-Virus arbeitet die IFB vermehrt von zu Hause. Bitte nehmen Sie daher per Mail Kontakt zur IFB auf. Die Mailadressen finden Sie im Team-Bereich.
https://innovationsstarter.com/team/

Quelle: https://innovationsstarter.com/hcs-innostartup/

Unterstützungsmaßnahmen durch die Krankenkassen

Stundung der Sozialbeiträge

Was beinhaltet die Hilfe:

Eine Stundung kann erfolgen, wenn Euer Unternehmen aufgrund der Coronakrise in Schwierigkeiten gerät. Um dem Unternehmen finanziell wieder ein wenig Luft zu verschaffen, besteht die Möglichkeit, die Sozialversicherungsbeiträge stunden zu lassen. Die Stundung muss beantragt werden.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

In dem Antrag müssen die Voraussetzungen belegt werden.

Die Entscheidung über den Stundungsantrag liegt bei der Krankenkasse als zuständige Einzugsstelle nach pflichtgemäßem Ermessen.

Wichtig: Nur möglich bei situativer Überschuldung

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Bitte wendet Euch direkt an Eure jeweils zuständige Krankenkasse.

Quelle: https://www.pwc.de/de/startups/finanzielle-unterstuetzung-von-startups-und-kmu-in-der-covid-19-krisenlage.pdf

Unterstützungsmaßnahmen durch das Finanzamt

Steuerliche Hilfe durch Stundung, Herabsetzung, Erlass oder Verzicht

Was beinhaltet die Hilfe

Unternehmen, die wegen der Coronakrise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, können zur Entlastung verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Finanzämter nutzen. Darauf weist die Hamburger Finanzbehörde hin. Steuerliche Maßnahmen, die zur Entlastung beitragen, können laut Finanzbehörde sein:

  • Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer auf Antrag
  • Stundung fälliger Steuerzahlungen
  • Erlass von Säumniszuschlägen
  • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen.

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Unternehmen sollten frühzeitig Kontakt mit ihrem zuständigen Finanzamt aufnehmen.

Quelle: https://www.pwc.de/de/startups/finanzielle-unterstuetzung-von-startups-und-kmu-in-der-covid-19-krisenlage.pdf, https://www.ifbhh.de/magazin/news/coronavirus-hilfen-fuer-unternehmen

Unterstützungsmaßnahmen durch die Bundesagentur für Arbeit

Kurzarbeitergeld

Was beinhaltet die Hilfe:

Betriebe können Kurzarbeitergeld zukünftig bereits dann nutzen, wenn nur 10 % der Beschäftigten vom Arbeitsausfall
betroffen sind. Auch Leiharbeiter werden vom Kurzarbeitergeld profitieren.

Die Bundesagentur für Arbeit soll künftig 60 % des ausgefallenen Nettolohns übernehmen, wenn ein Unternehmen
Mitarbeiter in Kurzarbeit schickt. Zudem sollen Arbeitgeber anders als bisher die Sozialbeiträge für die
ausgefallenen Arbeitsstunden voll erstattet bekommen.

Laufzeit:
Regel-Bezugsdauer max.12 Monate (Unterbrechung bis zu 3 Monate bei Wiederaufnahme des Geschäfts möglich)

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

  • Vorübergehender erheblicher Arbeitsausfall und Entgeltverluste von mind. 10 % für mind. 10 % der MA
  • Unabwendbares Ereignis und unvermeidbarer Arbeitsausfall
  • Kurzarbeitsklausel in den Arbeitsverträgen – wenn nicht vorhanden, ist Vertragsergänzung oder entsprechende Ergänzungsvereinbarung möglich
  • Einverständniserklärung Betriebsrat / aller von KUG betroffenen Mitarbeiter

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Beantragung über Portal der Bundesagentur für Arbeit https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-uebersicht-kurzarbeitergeldformen

  • Antragstellung an zuständige Agentur für Arbeit

KUG kann bereits rückwirkend ab 01.03.2020 beantragt werden

Hotline und Kontakt

Unternehmerhotline der Bundesagentur
Tel.: 0800 45555 20

Quelle: https://www.exist.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Coronavirus-Hilfen-fuer-junge-Unternehmen.html,
https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung

Unterstützung durch Kreditprogramme

Hamburg-Kredit Liquidität (HKL)

Was beinhaltet die Hilfe:

Direkt von der IFB Hamburg vergebene Rettungsdarlehen für Betriebsmittel bis 250.000 € für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Hamburg, die durch die Coronakrise in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Die Maßnahme befindet sich in der Ausarbeitung.

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Die Maßnahme befindet sich in der Ausarbeitung.

Hotline und Kontakt

E-Mail: foerderlotsen@ifbhh.de
Tel.: 040 24846 533

Quelle: https://www.ifbhh.de/magazin/news/coronavirus-hilfen-fuer-unternehmen

KfW-Programme

Was beinhaltet die Hilfe:

Die KfW vergibt Kredite mit Sonderkonditionen an Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler*innen, die durch die Coronakrise in finanzielle Schieflage geraten sind, sofern das Unternehmen bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten geraten war.

Folgende Programme haben Corona-Sonderkonditionen:

  • ERP-Gründerkredit
  • KfW-Unternehmerkredit
  • KfW Kredit für Wachstum

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Die Voraussetzungen alle Programme findet Ihr hier:
https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Bei der Bank oder Sparkasse kann ein Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragen werden.

Hotline und Kontakt

Tel.: 0800 539 9000
Montag bis Freitag
08:00 bis 18:00 Uhr

Quelle: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html, https://www.pwc.de/de/startups/finanzielle-unterstuetzung-von-startups-und-kmu-in-der-covid-19-krisenlage.pdf

Bürgschaften

BürgschaftsGemeinschaft-Hamburg

Was beinhaltet die Hilfe:

Zur wirtschaftlichen Bewältigung der Coronakrise wurden vom Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium mit den Bundesländern abgestimmte Maßnahmen vorgestellt, die unter anderem auch die Erweiterung der Rahmenbedingungen für die Vergabe von Ausfallbürgschaften beinhalten. Die BG ist dabei, diese in Abstimmung mit der FHH umzusetzen.
Kreditfinanzierungen bis 2,5 Mio. € über Ihre Hausbank können auch durch die erweiterten Bürgschaftsmöglichkeiten der Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg (BG) ermöglicht werden. Bitte beachten Sie dabei, dass die Hilfen der BG ausschließlich Kreditfinanzierungen sind, sodass immer die Mitwirkung Ihrer Hausbank oder eines anderen Kreditinstituts erforderlich ist.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Ihr Unternehmen und Ihr Geschäftsmodell sollte bereits vor Ausbruch der Coronakrise wirtschaftlich tragfähig gewesen sein. Dies müsste in jedem Fall durch eine Bilanz oder BWA zum Kalenderjahresende 2019, die geordnete wirtschaftliche Verhältnisse ausweisen, belegt werden können. Zusätzlich sollten Ihre Bankverbindungen ggf. bestätigen können, dass vor Ausbruch der Coronakrise keine Zins- und Tilgungsrückstände vorhanden waren.

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Sprecht mit Eurer Hausbank, sobald Eurem Unternehmen eine wirtschaftliche Schieflage droht.

Hotline und Kontakt

Tel.: 040 611700 100

Quelle: https://www.bg-hamburg.de/aktuell/corona-virus-infos-fuer-unternehmen/, https://www.pwc.de/de/startups/finanzielle-unterstuetzung-von-startups-und-kmu-in-der-covid-19-krisenlage.pdf

Landesbürgschaften

Was beinhaltet die Hilfe:

Die Freie und Hansestadt Hamburg übernimmt zur Förderung der Wirtschaft Landesbürgschaften für Kredite an Unternehmen aller Branchen, sofern Bürgschaften der BG Hamburg grundsätzlich nicht in Frage kommen.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/landesbuergschaften-der-fhh

NEU: Unterstützungsmaßnahmen für finanzierte VC-Startups

Corona Matching Fazilität

Was beinhaltet die Hilfe:

Förderung für Unternehmen, an denen Venture-Capital-Fonds beteiligt sind. Finanzierungsrunden können bis zu 70 % von KfW Capital und EIF unterstützt werden, unter der Voraussetzung, das 30 % von privaten Kapitalgebern beigesteuert werden. Die Konditionen für den Staat sind identisch zu denen der privaten Kapitalgeber.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Die Finanzierungshilfen unterstützen VC-fondsfinanzierte Start-ups und junge Wachstumsunternehmen, die während der Corona-Krise Finanzierungsbedarf und einen starken Deutschlandbezug haben. Voraussetzung ist zudem, dass die Start-ups und jungen Wachstumsunternehmen zum 31.12.2019 keine finanziellen Schwierigkeiten hatten. Private VC-Fondsmanager mit Deutschlandportfolio können Finanzierungsrunden bis zum 31.12.2020 durch Bundesmittel über KfW Capital oder den Europäischen Investitionsfonds (EIF) spiegeln.

Vor Bewilligung der Mittel müssen die VC-Fondsmanager erfolgreich eine Prüfung durchlaufen.

Antragsberechtigt sind ausschließlich private VC-Fondsmanager mit Deutschlandportfolio, auf die folgendes zutrifft:

  • Unabhängiger deutscher oder europäischer VC-Fondsmanager
  • Erfolgreiches Durchlaufen der Prüfung durch KfW Capital oder den EIF

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Detaillierte Informationen für Fondsmanager zur Antragsstellung finden Sie hier https://kfw-capital.de/wp-content/uploads/2020-CMF-One-Pager.pdf

Wichtig: Bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Anträge entweder an VC-matching@kfw.de oder German-CMF@eif.org senden.

Hotline und Kontakt

Die Unterstützung erfolgt indirekt: Bitte wenden Sie sich zunächst an Ihren Venture-Capital-Geber und sprechen Sie ihn auf die Corona Matching Fazilität an.

Quelle: https://kfw-capital.de/corona-matching-fazilitaet


https://www.pwc.de/de/startups/finanzielle-unterstuetzung-von-startups-und-kmu-in-der-covid-19-krisenlage.pdf

Corona Recovery Fonds für innovative Startups und wachstumsorientierte kleine Mittelständler (CRF)

Was beinhaltet die Hilfe:

Der Corona Recovery Fonds (CRF) bietet Risikokapitalfinanzierungen für innovative Startups und wachstumsorientierte, kleine Mittelständler, die infolge der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind. Aus Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg und des Bundes stellt der CRF verschiedene Finanzierungsinstrumente bereit, um den Unternehmen das Überleben in der Krise und vor allem den erfolgreichen Neustart zu ermöglichen.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Gefördert werden innovative Startups und wachstumsorientierte kleine Mittelständler mit Sitz oder wesentlicher Betriebsstätte in Hamburg. Hierzu zählen:

  • technologisch innovative Startups,
  • junge, innovative Unternehmen mit nicht-technologischen Produkt-, Dienstleistungs-, Prozess- und Geschäftsmodellinnovationen und
  • sonstige wachstumsorientierte kleine Mittelständler bis maximal 75 Mio. € Jahresumsatz und in der Regel bis maximal 50 Mitarbeiter zum Tag der Antragsstellung.
Exit-orientierte Startups Nicht Exit-orientierte Startups und sonst. kleine Mittelständler
Finanzinstrumente Stille Beteiligungen (Exit-orientierte Ausgestaltung) Stille Beteiligungen (mit fixem und gewinnabhängigem Entgelt)
Ansprechpartner IFB Innovationsstarter BTG Hamburg
Förderhöhe bis zu 500.000 € bis zu i.d.R. 250.000 €

Als Exit-orientiert gilt ein Unternehmen, wenn es sich über Risikokapital finanziert (z.B. von Business Angels und VC-Fonds) und sein Verkauf (ganz oder in Teilen) oder die Veräußerung wesentlicher betriebsnotwendiger Vermögenswerte oder ein Börsengang angestrebt wird.

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Nähere Informationen zu den Förderkonditionen und zum Bewerbungsverfahren über unserer Förderpartner IFB Innovationsstarter GmbH und BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg mbH erfahren Sie in der detaillierten Programminformation im Downloadbereich und auf den Webseiten www.innovationsstarter.com und www.btg-hamburg.de.

Quelle: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/crf

Netzwerk

Firmenhilfe

Was beinhaltet die Hilfe:

Die Firmenhilfe ist die von der Freien und Hansestadt Hamburg geförderte Hotline zur Unterstützung von Selbstständigen (Freiberufler, Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen mit bis zu fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern) in Hamburg.

Die Firmenhilfe berät insbesondere in Notsituationen unkompliziert und kostenlos über einen Telefonservice sowie durch webbasierte Angebote.

Hotline und Kontakt

https://firmenhilfe.org/