#coronahelp

Hier sammeln wir Hilfsmaßnahmen vom Bund, des Landes Hamburg oder anderer Institutionen während der Coronakrise.

Eine Hilfsmaßnahme wurde nicht aufgeführt? Ihr habt anderweitige Fragen an uns? Aufgrund der Vielzahl von
Hilfsmaßnahmen und deren ständige Anpassung an die aktuelle Lage haben wir einen gesammelten Slack-Channel #Coronahelp
erstellt. Gerne können dort aktuelle Hilfestellungen gepostet und mit anderen Startups diskutiert werden.
Wiederkehrende Fragen aus dem Slack-Channel werden zusammengetragen und in einer FAQ-Liste aufgearbeitet.

Kommunikation mit den Gründungsberater*innen während der Coronakrise:
Alle Gründungsberater*innen sind wie gewohnt für Euch via Telefon, Slack, Mail erreichbar. Zusätzlich verfügen
die Gründungsberater*innen über einen Zoom-Account. Face-to-Face Kommunikation ist dadurch weiterhin möglich.
Die Zoom ID könnt Ihr einfach erfragen. Alternativ habt Ihr die Möglichkeit, bei Slack durch die Eingabe /Zoom
einen Videocall mit den Gründungsberater*innen durchzuführen.

Stand: 22.02.2020

Hilfsmaßnahmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

EXIST-Projekte

Was beinhaltet die Hilfe:

Gründungsteams, die EXIST-Gründerstipendium oder EXIST-Forschungstransfer erhalten und sich am Ende ihrer Förderung befinden, kann auch weiterhin unbürokratisch geholfen, sofern sie sich in einer coronabedingten Notlage befinden. Dies hat das BMWi aufgrund des erneuten Lockdowns weiter Teile des öffentlichen Lebens entschieden. Demnach kann mit einem formlosen Antrag der Hochschule oder Forschungseinrichtung bzw. des Forschungstransfer-Start-Up die Laufzeit ausgabenneutral um drei Monate verlängert werden. In Einzelfällen können auch die Vorhaben um drei Monate verlängert und damit das Projekt insgesamt aufgestockt werden. Diese Regelung gilt für alle Vorhaben, die noch bis zum 31.03.2021 laufen. Bereits ausgelaufene Vorhaben können leider nicht rückwirkend verlängert werden.

Die Anträge für eine Verlängerung oder Aufstockung der EXIST-Vorhaben können gerne vorab per E-Mail an die zuständigen Bearbeiter bei PtJ geschickt werden.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Diese Regelung gilt zunächst bis zum 31.03.2021

Wo kann ich den Antrag stellen?

Bitte wendet Euch an Eure zuständigen Gründungsberater*innen.

Hotline und Kontakt

Tel.: 030 20199 411

Quelle: https://www.exist.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/BMWi-verlaengert-Corona-Schutzschirm-fuer-EXIST-Vorhaben.html

Corona-Überbrückungshilfe II

Was beinhaltet die Hilfe:

Die Überbrückungshilfe bietet finanzielle Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbständige sowie gemeinnützige Organisationen. Sie hilft, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Die Förderung ist ein gemeinsames Angebot von Bund und Ländern.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

  • Antragstellung für die zweite Phase der Überbrückungshilfe ist ab 21.10.2020 bis spätestens zum 31.03.2021 möglichh
  • Maximale Förderung beträgt 200.000 Euro für vier Monate
  • Antragstellung ist nur durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer möglich

Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, soweit sie in den letzten beiden Geschäftsjahren vor dem 1. Januar 2020 nicht mindestens zwei der folgenden Kriterien überschritten haben

a) 43 Mio. Euro Bilanzsumme
b) 50 Mio. Euro Umsatzerlöse
c) 249 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

und soweit sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.

Unternehmen mit mindestens 750 Millionen Euro Jahresumsatz sind nicht antragsberechtigt.

Solo-Selbstständige und selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sind ebenfalls antragsberechtigt.

Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen

  • mit entweder einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten
  • oder einem Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Antragsteller darf sich am 31. Dezember 2019 gemäß EU-Definition nicht in Schwierigkeiten befunden haben.
Antragsberechtigt sind auch gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, unabhängig von ihrer Rechtsform, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind (z.B. Jugendbildungsstätten, überbetriebliche Berufsbildungsstätten, Familienferienstätten). Bei diesen Unternehmen und Organisationen wird statt auf die Umsätze auf die Einnahmen (einschließlich Spenden und Mitgliedsbeiträge) abgestellt.

Öffentliche Unternehmen sind von der Förderung ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Bildungseinrichtungen der Selbstverwaltung der Wirtschaft in der Rechtsform von Körperschaften des öffentlichen Rechts (Bildungseinrichtungen der Kammern, Kreishandwerkerschaften oder Innungen).

Die Zuschüsse sind zurückzuzahlen, sollte das Unternehmen nicht bis Dezember 2020 fortgeführt werden. Eine Auszahlung der Zuschüsse an Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb eingestellt oder die Insolvenz angemeldet haben, ist ausgeschlossen.

Anträge können nicht durch die Unternehmen selbst, sondern nur durch deren Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder steuerberatende Rechtsanwälte gestellt werden.

Was wird gefördert und wie sind die Förderkonditionen findet Ihr hier

Wo kann ich den Antrag stellen?

Anträge können nicht durch die Unternehmen selbst, sondern nur durch deren Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer gestellt werden.

Quelle: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/corona-ueberbrueckungshilfe-ii


https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

Corona-Überbrückungshilfe III

Was beinhaltet die Hilfe:

Ziel der Überbrückungshilfe – Phase III ist es Unternehmen, Solo-Selbständigen, selbständige Freiberuflerinnen und Freiberufler mit bis zu 750 Mio. Euro jährlichen Umsatz in Deutschland mit hohem Corona-bedingten Umsatzausfall für die Monate November 2020 bis Juni 2021 eine weitergehende Liquiditätshilfe zu gewähren und dadurch zu ihrer Existenzsicherung beizutragen.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Die Überbrückungshilfe III umfasst für Solo-Selbstständige, die aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen starke Umsatzeinbußen hinnehmen mussten, eine einmalige Betriebskostenpauschale (Neustarthilfe). Weitere Informationen findet ihr weiter unten.

Die Corona-Überbrückungshilfe – Phase III für Hamburgische Unternehmen wird von der IFB Hamburg aus Bundesmitteln gewährt.
Anträge für die 2. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate September 2020 bis Dezember 2020) können noch bis zum 31. März 2021 gestellt werden.
Maßgeblich für die Förderung sind die Veröffentlichungen des Bundes.

Was wird gefördert und wie sind die Förderkonditionen findet Ihr hier .

Wo kann ich den Antrag stellen?

Antragstellung ist nur durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder steuerberatende Rechtsanwälte möglich.

Quelle: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/corona-ueberbrueckungshilfe-iii
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

Unterstützungsmaßnahmen durch die Krankenkassen

Stundung der Sozialbeiträge

Was beinhaltet die Hilfe:

Eine Stundung kann erfolgen, wenn Euer Unternehmen aufgrund der Coronakrise in Schwierigkeiten gerät. Um dem Unternehmen finanziell wieder ein wenig Luft zu verschaffen, besteht die Möglichkeit, die Sozialversicherungsbeiträge stunden zu lassen. Die Stundung muss beantragt werden.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

In dem Antrag müssen die Voraussetzungen belegt werden.

Die Entscheidung über den Stundungsantrag liegt bei der Krankenkasse als zuständige Einzugsstelle nach pflichtgemäßem Ermessen.

Wichtig: Nur möglich bei situativer Überschuldung

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Bitte wendet Euch direkt an Eure jeweils zuständige Krankenkasse.

Quelle: https://www.pwc.de/de/startups/finanzielle-unterstuetzung-von-startups-und-kmu-in-der-covid-19-krisenlage.pdf

Unterstützungsmaßnahmen durch das Finanzamt

Steuerliche Hilfe durch Stundung, Herabsetzung, Erlass oder Verzicht

Was beinhaltet die Hilfe

Unternehmen, die wegen der Coronakrise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, können zur Entlastung verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Finanzämter nutzen. Darauf weist die Hamburger Finanzbehörde hin. Steuerliche Maßnahmen, die zur Entlastung beitragen, können laut Finanzbehörde sein:

  • Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer auf Antrag
  • Stundung fälliger Steuerzahlungen
  • Erlass von Säumniszuschlägen
  • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen.

Wo kann ich den Antrag stellen?

Unternehmen sollten frühzeitig Kontakt mit ihrem zuständigen Finanzamt aufnehmen.

Quelle: https://www.pwc.de/de/startups/finanzielle-unterstuetzung-von-startups-und-kmu-in-der-covid-19-krisenlage.pdf, https://www.ifbhh.de/magazin/news/coronavirus-hilfen-fuer-unternehmen

Unterstützungsmaßnahmen durch die Bundesagentur für Arbeit

Kurzarbeitergeld

Was beinhaltet die Hilfe:

Die Regelungen zur Kurzarbeit, die während der Corona-Pandemie eingeführt wurden, sind vorerst befristet bis voraussichtlich 31.12.2021.

Wichtig: Die nachfolgend beschriebene Erhöhung des Kurzarbeitergeldes bis 31. Dezember 2021 gilt nur, wenn Sie spätestens für März 2021 erstmalig Kurzarbeitergeld erhalten.

Betriebe können Kurzarbeitergeld zukünftig bereits dann nutzen, wenn nur 10 % der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind. Auch Leiharbeiter werden vom Kurzarbeitergeld profitieren.
Die Bundesagentur für Arbeit soll künftig 60 % des ausgefallenen Nettolohns übernehmen, wenn ein Unternehmen Mitarbeiter in Kurzarbeit schickt. Zudem sollen Arbeitgeber anders als bisher die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden voll erstattet bekommen.

Laufzeit:
Regel-Bezugsdauer max.12 Monate (Unterbrechung bis zu 3 Monate bei Wiederaufnahme des Geschäfts möglich). Hinweis: Bis Ende 2021 gilt unter bestimmten Voraussetzungen eine Bezugsdauer von längstens 24 Monaten.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

  • Vorübergehender erheblicher Arbeitsausfall und Entgeltverluste von mind. 10 % für mind. 10 % der MA
  • Unabwendbares Ereignis und unvermeidbarer Arbeitsausfall
  • Kurzarbeitsklausel in den Arbeitsverträgen – wenn nicht vorhanden, ist Vertragsergänzung oder entsprechende Ergänzungsvereinbarung möglich
  • Einverständniserklärung Betriebsrat / aller von KUG betroffenen Mitarbeiter

Wo kann ich den Antrag stellen?

Beantragung über Portal der Bundesagentur für Arbeit https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-uebersicht-kurzarbeitergeldformen

  • Antragstellung an zuständige Agentur für Arbeit

KUG kann bereits rückwirkend ab 01.03.2020 beantragt werden

Hotline und Kontakt

Unternehmerhotline der Bundesagentur
Tel.: 0800 45555 20

Quelle: https://www.pwc.de/de/startups/finanzielle-unterstuetzung-von-startups-und-kmu-in-der-covid-19-krisenlage.pdf,
https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus

Unterstützungsmaßnahme durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Was beinhaltet die Hilfe:

Der Bundesrat hat nun zugestimmt, die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30. April 2021 nahtlos zu verlängern.

Dies gilt nur für Fälle, in denen die Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung auf den Folgen der COVID-19-Pandemie beruht. Zudem soll erforderlich sein, dass Aussichten auf eine Beseitigung der Zahlungsunfähigkeit bestehen. Antragspflichtige Unternehmen sollen die Gelegenheit erhalten, ein Insolvenzverfahren durch Inanspruchnahme staatlicher Hilfen, gegebenenfalls aber auch im Zuge von Sanierungs- oder Finanzierungsvereinbarungen, abzuwenden.

Geschäftsleiter haften während der Aussetzung der Insolvenzantragspflichten nur eingeschränkt für Zahlungen, die sie nach Eintritt der Insolvenzreife des Unternehmens vornehmen.

Während der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht an von der COVID19-Pandemie betroffene Unternehmen gewährte neue Kredite sind nicht als sittenwidriger Beitrag zur Insolvenzverschleppung anzusehen.
Während der Aussetzung erfolgende Leistungen an Vertragspartner sind nur eingeschränkt anfechtbar.

Die Möglichkeit von Gläubigern, durch Insolvenzanträge Insolvenzverfahren zu erzwingen, ist für drei Monate eingeschränkt worden.

Durch die Regelungen soll den von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffenen Unternehmen Zeit für die Sanierungsbemühungen und Verhandlungen mit ihren Gläubigern verschafft werden. Die Vorschriften greifen damit flankierend zu den umfassenden staatlichen Hilfsprogrammen.

Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/insolvenzaussetzungsgesetz-1781394

Unterstützung durch Kreditprogramme

Hamburg-Kredit Liquidität (HKL)

Was beinhaltet die Hilfe:

Die Antragsfrist wurde verlängert. Der Hamburg-Kredit Liquidität kann noch bis zum 30. Juni 2021 beantragt werden. Die aktualisierte Förderrichtlinie wird in Kürze veröffentlicht.

Kleinen und mittleren Unternehmen sowie gemeinnützigen Organisationen, die durch die Corona-Krise in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind, eröffnet die IFB Hamburg kurzfristig mit dem Hamburg Kredit Liquidität (HKL) neue Spielräume.

Modul A: Die Darlehenshöhe liegt bei mindestens 20.000 € und maximal 250.000 €.

Modul B: Die Darlehenshöhe liegt bei mindestens 20.000 € und maximal 800.000 €.

Das Darlehen hat eine Laufzeit von 10 Jahren mit einer Zinsfestschreibung für die ersten fünf Jahre.

Der Darlehenszins beträgt in dieser Zeit 1,00% p.a. Die Tilgung setzt im Modul A mit dem Beginn des fünften Laufzeitjahres und im Modul B mit dem Beginn des dritten Laufzeitjahres ein.

Sondertilgungen können jährlich vorgenommen werden.

Voraussetzung für die Gewährung der Förderung ist für alle Antragsberechtigten, dass sie am 31.12.2019 kein Unternehmen in Schwierigkeiten gemäß Art. 2 Nr. 18 AGVO waren. Abweichend davon können im Modul A Beihilfen für kleine und Kleinstunternehmen im Sinne des Anhangs I der AGVO gewährt werden, die sich am 31. Dezember 2019 bereits in Schwierigkeiten befanden, sofern diese Unternehmen nicht Gegenstand eines Insolvenzverfahrens nach nationalem Recht sind und sie weder Rettungsbeihilfen noch Umstrukturierungsbeihilfen erhalten haben

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Modul A: kleine und mittlere Unternehmen, Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe sowie Existenzgründer mit bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalent)

Modul B: gemeinnützige oder Non-Profit-Organisationen und Vereine, sofern sie von der Körperschaftsteuer befreit sind

Wo kann ich den Antrag stellen?

  • Nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Bankberater auf.
  • Beantragen Sie den Kredit bei einem Kreditinstitut Ihrer Wahl einschließlich einer Ausfallbürgschaft der BG.
  • Die BG prüft Ihren Bürgschaftsantrag und teilt Ihnen, Ihrem Kreditinstitut und uns das Ergebnis mit.
  • Wir prüfen im Anschluss die Förderfähigkeit Ihres Antrags und informieren Ihr Kreditinstitut.
  • Schließen Sie den Vertrag bei Ihrem Kreditinstitut ab.
  • Sie lassen die Mittel durch Ihr Kreditinstitut abrufen.

Hotline und Kontakt

E-Mail: foerderlotsen@ifbhh.de
Tel.: 040 24846 533

Quelle: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/hkl

KfW-Programme

Was beinhaltet die Hilfe:

Die KfW vergibt Kredite mit Sonderkonditionen an Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler*innen, die durch die Coronakrise in finanzielle Schieflage geraten sind, sofern das Unternehmen bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten geraten war.

Folgende Programme haben Corona-Sonderkonditionen:

  • ERP-Gründerkredit
  • KfW-Unternehmerkredit
  • KfW Kredit für Wachstum

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Die Voraussetzungen alle Programme findet Ihr hier:
https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Wo kann ich den Antrag stellen?

Bei der Bank oder Sparkasse kann ein Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragen werden.

Hotline und Kontakt

Tel.: 0800 539 9000
Montag bis Freitag
08:00 bis 18:00 Uhr

Quelle: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html, https://www.pwc.de/de/startups/finanzielle-unterstuetzung-von-startups-und-kmu-in-der-covid-19-krisenlage.pdf

Bürgschaften

BürgschaftsGemeinschaft-Hamburg

Was beinhaltet die Hilfe:

Zur wirtschaftlichen Bewältigung der Coronakrise wurden vom Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium mit den Bundesländern abgestimmte Maßnahmen vorgestellt, die unter anderem auch die Erweiterung der Rahmenbedingungen für die Vergabe von Ausfallbürgschaften beinhalten. Die BG ist dabei, diese in Abstimmung mit der FHH umzusetzen.
Kreditfinanzierungen bis 2,5 Mio. € über Ihre Hausbank können auch durch die erweiterten Bürgschaftsmöglichkeiten der Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg (BG) ermöglicht werden. Bitte beachten Sie dabei, dass die Hilfen der BG ausschließlich Kreditfinanzierungen sind, sodass immer die Mitwirkung Ihrer Hausbank oder eines anderen Kreditinstituts erforderlich ist.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Ihr Unternehmen und Ihr Geschäftsmodell sollte bereits vor Ausbruch der Coronakrise wirtschaftlich tragfähig gewesen sein. Dies müsste in jedem Fall durch eine Bilanz oder BWA zum Kalenderjahresende 2019, die geordnete wirtschaftliche Verhältnisse ausweisen, belegt werden können. Zusätzlich sollten Ihre Bankverbindungen ggf. bestätigen können, dass vor Ausbruch der Coronakrise keine Zins- und Tilgungsrückstände vorhanden waren.

Wo kann ich den Antrag stellen?

Sprecht mit Eurer Hausbank, sobald Eurem Unternehmen eine wirtschaftliche Schieflage droht.

Hotline und Kontakt

Tel.: 040 611700 100

Quelle: https://www.bg-hamburg.de/aktuell/corona-virus-infos-fuer-unternehmen/, https://www.pwc.de/de/startups/finanzielle-unterstuetzung-von-startups-und-kmu-in-der-covid-19-krisenlage.pdf

Landesbürgschaften

Was beinhaltet die Hilfe:

Die Freie und Hansestadt Hamburg übernimmt zur Förderung der Wirtschaft Landesbürgschaften für Kredite an Unternehmen aller Branchen, sofern Bürgschaften der BG Hamburg grundsätzlich nicht in Frage kommen.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/landesbuergschaften-der-fhh

Unterstützungsmaßnahmen für finanzierte VC-Startups

Corona Matching Fazilität

Was beinhaltet die Hilfe:

Förderung für Unternehmen, an denen Venture-Capital-Fonds beteiligt sind. Finanzierungsrunden können bis zu 70 % von KfW Capital und EIF unterstützt werden, unter der Voraussetzung, das 30 % von privaten Kapitalgebern beigesteuert werden. Die Konditionen für den Staat sind identisch zu denen der privaten Kapitalgeber.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Dabei werden Finanzierungsrunden von akkreditierten privaten VC-Fondsmanagern durch öffentliche Gelder gematcht. Private VC-Fondsmanager entscheiden sich für ein Matching von bestehenden Portfoliounternehmen oder von Portfoliounternehmen und Neuinvestments. Private VC-Fondsmanager mit Deutschlandportfolio können Finanzierungsrunden bis zum 30. Juni 2021 durch Bundesmittel über KfW Capital oder den Europäischen Investitionsfonds (EIF) spiegeln.

Vor Bewilligung der Mittel müssen die VC-Fondsmanager erfolgreich eine Prüfung durchlaufen.

Antragsberechtigt sind ausschließlich private VC-Fondsmanager mit Deutschlandportfolio, auf die folgendes zutrifft:

  • Unabhängiger deutscher oder europäischer VC-Fondsmanager
  • Erfolgreiches Durchlaufen der Prüfung durch KfW Capital oder den EIF

Wo kann ich den Antrag stellen?

Den Antrag stellt dann der Venture-Capital-Geber bis zum 31. März 2021 entweder bei KfW Capital oder beim Europäischen Investitionsfonds (EIF).

Detaillierte Informationen für Fondsmanager zur Antragsstellung finden Sie hier https://kfw-capital.de/wp-content/uploads/2020-CMF-One-Pager.pdf

Wichtig: Bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Anträge entweder an VC-matching@kfw.de oder German-CMF@eif.org senden.

Hotline und Kontakt

Die Unterstützung erfolgt indirekt: Bitte wenden Sie sich zunächst an Ihren Venture-Capital-Geber und sprechen Sie ihn auf die Corona Matching Fazilität an.

Quelle: https://kfw-capital.de/corona-matching-fazilitaet

https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/KfW/corona-matching-fazilitaet-cmf.html

https://www.pwc.de/de/startups/finanzielle-unterstuetzung-von-startups-und-kmu-in-der-covid-19-krisenlage.pdf

Corona Recovery Fonds für innovative Startups und wachstumsorientierte kleine Mittelständler (CRF)

Was beinhaltet die Hilfe:

Der Corona Recovery Fonds (CRF) bietet Risikokapitalfinanzierungen für innovative Startups und wachstumsorientierte, kleine Mittelständler, die infolge der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind. Aus Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg und des Bundes stellt der CRF verschiedene Finanzierungsinstrumente bereit, um den Unternehmen das Überleben in der Krise und vor allem den erfolgreichen Neustart zu ermöglichen. Anträge können bis zum 31.05.2021 gestellt werden.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Gefördert werden innovative Startups und wachstumsorientierte kleine Mittelständler mit Sitz oder wesentlicher Betriebsstätte in Hamburg. Hierzu zählen:

  • technologisch innovative Startups,
  • junge, innovative Unternehmen mit nicht-technologischen Produkt-, Dienstleistungs-, Prozess- und Geschäftsmodellinnovationen und
  • sonstige wachstumsorientierte kleine Mittelständler bis maximal 75 Mio. € Jahresumsatz und in der Regel bis maximal 50 Mitarbeiter zum Tag der Antragsstellung.
Exit-orientierte Startups Nicht Exit-orientierte Startups und sonst. kleine Mittelständler
Finanzinstrumente Stille Beteiligungen (Exit-orientierte Ausgestaltung) Stille Beteiligungen (mit fixem und gewinnabhängigem Entgelt)
Ansprechpartner IFB Innovationsstarter BTG Hamburg
Förderhöhe bis zu 500.000 € bis zu 800.000 €

Als Exit-orientiert gilt ein Unternehmen, wenn es sich über Risikokapital finanziert (z.B. von Business Angels und VC-Fonds) und sein Verkauf (ganz oder in Teilen) oder die Veräußerung wesentlicher betriebsnotwendiger Vermögenswerte oder ein Börsengang angestrebt wird.

Wo kann ich den Antrag stellen?

Nähere Informationen zu den Förderkonditionen und zum Bewerbungsverfahren über unserer Förderpartner IFB Innovationsstarter GmbH und BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg mbH erfahren Sie in der detaillierten Programminformation im Downloadbereich und auf den Webseiten www.innovationsstarter.com und www.btg-hamburg.de.

Quelle: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/crf

Netzwerk

Firmenhilfe

Was beinhaltet die Hilfe:

Die Firmenhilfe ist die von der Freien und Hansestadt Hamburg geförderte Hotline zur Unterstützung von Selbstständigen (Freiberufler, Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen mit bis zu fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern) in Hamburg.

Die Firmenhilfe berät insbesondere in Notsituationen unkompliziert und kostenlos über einen Telefonservice sowie durch webbasierte Angebote.

Hotline und Kontakt

https://firmenhilfe.org/