Aiconix.ai entwickelt Erfolgsquote für Videos

#heimkommen von Edeka, First Kiss von Wren, sämtliche Buzzfeed-Videos: Hohe Klickraten bei Online-Videos bis hin zu viraler Verbreitung sind im Bereich Marketing für Unternehmen oder im Newsgeschäft für Medienhäuser eine immer wichtigere Währung. Problematisch ist noch die Vorhersage, ob ein Video im Netz beliebt ist. Das Team von aiconix.ai mit den Gründern Eugen Gross, Aleksander Koleski und Sarah Luisa Thiele setzt mit seiner Geschäftsidee genau dort an. Das Startup entwickelt eine Software, die schon vor Online-Launch eine Prognose über die Performance des Videos gibt. Sie soll vor allem Filmemacher im Wettbewerb um mehr Reichweite und besseres Engagement gezielt unterstützen. Die Basis bildet Smart Data. „Big Data ist der erste Schritt, doch um mehr zu erreichen, muss man die Daten verstehen. Wir gehen mit aiconix.ai den nächsten Step und konzentrieren uns bei der Analyse der Daten auf die Metadaten und somit auf Smart Data. Für uns zählt die Qualität der Daten“, berichtet die Gründerin Sarah Luisa Thiele.

Wie die Software genau funktioniert, erklärt Koleski: „Um das Ziel zu erreichen, werden maximal viele relevante und qualitativ hochwertige Metadaten aus den Videos von uns extrahiert und diese mit den Video-Statistikdaten kombiniert.“ Auf Grundlage der gewonnenen Informationen lassen sich Vorhersagen über die Online-Performance eines Videoformats treffen. „Mithilfe unserer Software erhalten Filmemacher bereits während der Videoerstellung am Schnittplatz eine Prognose darüber, wie ihre Videos online performen würden. Zudem liefern wir ihnen zielgruppengerechte Optimierungsvorschläge, die sie direkt in das Video integrieren können. Dadurch wird die Absprungrate des Videos minimiert und die Klickrate maximiert“, sagt Gründer Gross.

aiconix.ai richtet sich mit seiner Videoanalyse-Software an Verlagshäuser, Produktionsfirmen, Filmemacher und Influencer. Doch nicht nur diese sind für das Startup interessant: „Während der Entwicklung unseres Produktes ist uns bewusst geworden, dass wir relevante Metadaten aus Videos, Texten, Audios und Bildern nicht nur für Filmemacher extrahieren und neuronale Netze damit trainieren können, sondern dass der Bedarf an qualitativ hochwertigen Metadaten auch für viele weitere Branchen wie der Tourismus- oder der Textil-Branche besteht“, erklärt Thiele.

In Smart Data sieht das Team von aiconix.ai eine Schlüsseltechnologie für die digitale Transformation. Das Startup könnte damit auf dem richtigen Weg liegen, denn immerhin arbeiten bereits vier von zehn Unternehmen mit vorausschauenden Analysen, die Aussagen über zukünftige Entwicklungen möglich machen. Ein Trend, der zukünftig weiter ansteigen wird.

Mithilfe von Big Data, Business Intelligence und intelligenten Analysemethoden erschließen sich immer mehr Möglichkeiten, Geschäftsnutzen aus Daten zu ziehen. Das Problem hierbei ist jedoch, dass etwa 80 Prozent der weltweit anfallenden Daten unstrukturiert und 95 Prozent nicht automatisiert auswertbar sind. Genau hier will aiconix.ai ansetzen und relevante Metadaten für seine Kunden erheben. Diese sollen den Kunden zukünftig bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder unterstützen.

Thiele (PR & Marketing) und Gross (Sales & Finance) kommen ursprünglich aus der Fernsehbranche. Ihr Co-Founder Koleski (Product & IT) ist hingegen Experte auf dem Gebiet der neuronalen Netze. Zusammen vereinen sie Bewegtbild-Know-how mit AI-Expertise. Beste Voraussetzungen, um ihr Startup voranzubringen und zum Erfolg zu führen. Das Team erhält seit Mitte diesen Jahres das EXIST-Gründerstipendium und sitzt seitdem bei uns im Startup Dock.

 

 


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